Mathias Gröbe

Kartographie & Fotografie

Vom Kamm des Erzgebirges auf den Biliner Borschen

Schon seit einiger Zeit wollte ich mal die Bahnstrecke von Moldava hinab in den Eger Graben nutzen, doch die Planung scheiterte meist daran, dass es schwierig ist von Dresden aus nach Moldava zu gelangen. Unter der Woche erreicht man das nahegelegene Rehefeld-Zaunhaus auf deutscher Seite mit dem Bus, aber leider nicht am Wochenende. Glücklicherweise fuhr jetzt ein Ski-Bus am Wochenende auch des morgens dahin. So bot es sich an, den sonnigen Tag zu nutzen für eine Wanderung über die Grenze und auf den Biliner Borschen.

Noch mehr Spielerei mit Overpass Turbo

Wie schon am Ende des ersten Beitrages zu Overpass Turbo deutlich wurde, fehlt der Beispielkarte noch so einiges um einen guten Überblick für die Gegend zu liefern. Im folgenden Text sollen ein paar weitere Möglichkeiten zu Verbesserungen aufgezeigt werden. Das Endergebnis bleibt aber mehr eine Visualisierung von Geodaten als eine Karte. Der Schritt der Generalisierung wird komplett außenvorgelassen.

Schloss Albrechtsburg Meißen

Was macht man an einem kalten, trüben Wintertag? Man geht ins Museum! Dresden hat da ja diesbezüglich einiges zu bieten, aber im Dresdner Umland ist noch so manche Perle verborgen. So entschied ich mich in die alten Sächsische Residenzstadt Meißen zu fahren und mir Schloss Albrechtsburg anzusehen. Diese thront über der malerischen Altstadt und kann auf 1000 Jahre Baugeschichte zurückblicken.

Overpass Turbo am praktischen Beispiel

Beim Ausprobieren der Turbo Overpass API kam mir der Gedanke, die Schnittstelle doch einmal praktisch zu nutzen. Als Thema kam mir eine Karte für Böhmisches Mittelgebirge in den Sinn. Keine „richtige“ Karte, viel mehr eine Dokumentation des letzten Ausfluges in diese wunderschöne Gegend.

Der erste Schritt wäre ein kleiner Entwurf. Der soll hier zumindest kurz in guter kartographischer Praxis in Stichpunkten festgehalten werden:

  • Karteninhalt
    • Flüsse (Elbe, Eger, Biela)
    • markante Gipfel (Milleschauer, Rannyaer Berg, Lobosch)
    • größere Städte (Usti, Lovosice, Louny)
    • Bahnstrecken
  • Kartenausschnitt und Projektion
    • Süderlicher Teil des Böhmischen Mittelgebirge
    • A5-Format
    • Webmercator (EPSG:3857)

Openstreetmap – Overpass Turbo

Openstreetmap ist in aller Munde, wenn es um freie Daten geht. Praktisch darauf zu zugreifen ist leider nicht immer ganz so einfach. Glücklicherweise bieten Firmen wie die Geofabrik die freien Daten konvertiert als Shape-File an. Diese aufbereiteten Auszüge sind aber räumlich meist sehr beschränkt. Die Daten für ganz Deutschland muss man sich wieder selber aufbereiten oder eben bei der Geofabrik einkaufen. Für einzelne Städte sei noch der Vollständigkeit halber der Service der Metro Extracts von Mapzen hingewiesen. Die hier gebotene Auswahl an Formaten ist aus meiner Sicht auch wesentlich praktischer als die der Geofabrik.

Ausflug ins winterliche Böhmische Mittelgebirge

Der Wetterbericht versprach einen sonnigen Wintertag mit nicht zu wenigen Minusgraden und damit ideales Wetter für Fotos. Nur leider gab es da eine schon fast gewohnte Differenz zwischen der Vorhersage und der Realität. Der typische winterlicher Nebel für diese Gegend nahm die Sicht auf die Berge. Zwar ließ sich hin und wieder die Sonne in Lovosice (Lobositz) blicken, aber an gute Sicht war nicht zu denken.

Dennoch entschied ich mich zunächst erst einmal mit dem Schienenersatzverkehr der ČD (Tschechische Bahnen) in die Berge zu fahren und auf Besserung zu hoffen. Letztlich blieb diese Hoffnung unerfüllt und noch ein bisschen weiter zu fahren erschien als die bessere Variante.

Unterwegs in der Sächsichen Schweiz

Man soll ja die schönen Tage im Herbst nutzen, ehe die Goldene Jahreszeit vorbei ist. Getreu diesem Motto ging es morgens in die Sächsische Schweiz. Ausgangspunkt war Bad Schandau. Zum Lichtenhainer Wasserfall ging es ganz klassisch mit der Kirnitzschtalbahn. Der Weg zum Kuhstall war noch sehr belebt ganz im Gegensatz du den kommenden Pfaden. Erwähnt sein zunächst eine Anekdote aus Kindheitstagen.

Einmal übers Isergebirge

Nach einer anstrengenden Dienstreisewoche stand mir der Sinn nach ein wenig mehr Bewegung. Wohin also? Ins Isergebirge! Wer jetzt an die Isar denkt, liegt falsch. Die Iser ist ein rechter Nebenfluss der Elbe und entspringt in dem nach ihr benannten Gebirge. Dieses ist wiederum ein Teil des Sudentenmassivs und liegt zwischen Lausitzer Gebirge und Riesengebirge. Aber genug der Vorrede, es war ein langer, erlebnisreicher Tag.

Zugverbindung Dresden-Wrocław

Nach viel hin und her soll es nun ab dem 13. Dezember wieder eine durchgehende Zugverbindung zwischen Dresden und Wrocław geben. Nach Finanzierungsproblemen seitens der polnischen Partner war die Verbindung zuletzt am 1. März 2015 eingestellt worden. Etwas unsicher war die Verbindung schon immer: Alles begann mit dem RE 100 im Dezember 2008. Damals waren die Halte in Deutschland noch an einer Hand abzählbar und man in einer Stunde in Görlitz. Im Dezember 2012 erfolgte dann die Zusammenlegung mit dem „normalen“ RE nach Görlitz, 2014 der Betreiberwechsel auf deutscher Seite von DB Regio zum Trilex für Turbulenzen.

Eine Nacht auf dem Großen Zschirnstein

Der Große Zschirnstein ist mit 561,7 m der höchste Berg der Sächsischen Schweiz. Die Aussicht vom Gipfel reicht von Bad Schandau im Nordosten über den Hohen Schneeberg im Süden bis nach Dresden im Nordwesten. Mitten in einem großen Waldgebiet gelegen flackern nur in der Ferne die Licht der Zivilisation. Perfekt um im Sommer den Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu beobachten. 

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