Mathias Gröbe

Kartographie & Fotografie

Georeferenzierte Bilder in Photoshop bearbeiten

Für meine nächsten Kalender habe ich mich wieder mit Satellitendaten beschäftigt. Wie man diese mit üblichen Grafikprogrammen verarbeiten kann, habe ich bereits in einem Beitrag beschrieben. Allerdings geht dabei die Georeferenzierung verloren. Photoshop überschreibt die dafür verwendeten Tags. Die Lösung dafür ist das sogenannte „World-File“. In einer kleinen Textdatei werden die Informationen über die Lage eines Rasterbildes in einem Koordinatensystem gespeichert. Allerdings nicht, welches Koordinatensystem verwendet wurde. Ich möchte kurz im folgenden Beitrag beschreiben wie man ein World-File mit QGIS erstellt und was dabei zu beachten ist. 

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Europa bei Nacht

Unsere Erde immer wieder aus einer neuen Perspektive zu erkunden hat seinen ganz eigenen Reiz. Dank moderner Technologien können wir immer neue Facetten unseres blauen Planeten entdecken. Für meinen alljährlichen Kalender möchte ich diese mal keine selbst fotografierten Bilder verwenden, sonder selbst erzeugte Grafiken wie beispielsweise Reliefdarstellungen und Satellitenbilder. Auf der Suche nach einem passenden Motiv für das Titelblatt erinnerte ich mich, dass es Daten zur nächtlichen Lichtemission geben muss, googelte und wurde fündig. Das aus meiner Sicht doch sehr ansehnliche Ergebnis ist hier zu sehen, ebenso möchte ich kurz die Entstehung schildern, für falls jemand sich selbst daran ausprobieren möchte..

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Farben für Höhenschichten

Eine Reliefdarstellung ist heutzutage schnell erzeugt – freie Geländemodelle und kostenlose GIS-Software eröffnen viele Möglichkeiten. Für die klassische physische Karte wird das Gelände mittels Schummerung und farbigen Höhenschichten visualisiert. Der Schummerung habe ich hier bereits mehr oder minder einen Beitrag gewidmet. Offen geblieben ist dabei genaue Farbgebung der Höhenschichten. Dies möchte ich nun nachholen und meine Farbpaletten vorstellen, welche ich aus mir bekannter Literatur und Atlanten abgeleitet habe. Vielleicht vereinfacht dies ja dem ein oder anderen seine Arbeit.

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GoogleMaps in QGIS 3.0

Wie man in der neuen QGIS-Version OSM-Tiles einbindet, hatte ich ja bereits im letzten Beitrag erklärt. Wie das nun mit GoogleMaps und Bing ist, war mir da noch unklar. Zu meiner Überraschung funktioniert es auf dem gleichen einfachen Weg.

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OSM-Tiles in QGIS 3.0 nutzen

Die neue Version 3.0 von QGIS ist ganz frisch erschienen. Aber durch die Anpassung der API sind leider einige Plugins nicht mehr nutzbar. Unter diesen ist das OpenLayers und QuickMapServices-Plugin welches die Nutzung der in der Regel auf OpenStreetMap basierenden Kartentiles in QGIS ermöglicht. Die gute Nachricht ist, dass es bereits eine sehr gut funktionierende Alternative gibt.

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Wanderung in der Hohen Tatra

Es ging am frühen Morgen los mit dem Bus von Tatranská Lomnica in den Nachbarort Tatranská Kotlina, dem Ausgangspunkt der Wanderung zur Chata pri Zelenom plese (Hütte am Grünen See) und der Seilbahnstation Skalnaté pleso. In dem sehr gut gefüllten Bus ergab sich schnell ein Gespräch mit einer Urlauberin aus den Niederlanden. Die Sprachlehrerin konnte glatt auch Deutsch und war sehr angetan von der Landschaft. Auf die Frage warum Sie nun ausgerechnet hier her gereist sei, war die Antwort, dass es eine Freundin organisiert hat. Aber schon war unsere Haltestelle erreicht und wir stiegen aus.

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Mapy.cz auf Deutsch

Vor einiger Zeit habe ich bereits den Beitrag „Ein Geheimtipp für Unternehmungslustige: Mapy.cz“ geschrieben und damals bedauert, dass dieser wunderschöne Kartendienst mit all seinen Funktionen nur auf Tschechisch verfügbar ist. Nun gibt es bereits seit einiger Zeit ebenfalls eine deutsche Sprachversion von Mapy.cz. Zwar finden sich immer noch an der ein oder anderen Stelle einzelne tschechische Wörter, was aber keine große Hürde darstellen dürfte. Eine englische Version gibt es natürlich ebenfalls. Die Sprache lässt sich auf der Webseite explizit in der rechten unteren Ecke auswählen. Des Weiterem dürfte nun dem aufmerksamen Leser klar werden wo her die Beschreibungstexte zu einzelnen Objekte kommen: Wikipedia. Viel Freude beim Planen!

 

Wanderung zur Porta Bohemica

Das schöne Herbstwetter lockte mich mal wieder ins Böhmische. Ziel war diesmal die Porta Bohemica, die sogenannten Böhmische Pforte. Dabei handelt es sich um eine Engstelle mit imposanten Felswende im Durchbruchstal der Elbe durch das Böhmische Mittelgebirge. In etwa vergleichbar mit der Loreley am Rhein. Weitere Ziele der Wanderung war die Ruine der Burg Kamýk und der Plešivec (dt. Eisberg).

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Über dem Nebelmeer

Der Wetterbericht klang spannend genug um vor 5 Uhr das Bett zu verlassen: Morgentlicher Nebel im Böhmischen Mittelgebirge. Also ging es früh um 6 Uhr los mit der S-Bahn nach Bad Schandau und weiter über Děčín und Lovosice hinauf nach Radejčín mit dem Schienenersatzverkehr. Auf der Fahrt zeigt sich bereits, dass meine Erwartungen zu trafen. Der Nebel hin im Elbtal und darüber schien bei strahlend blauen Himmel die Sonne.

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Unterwegs im Slowakischen Paradies

01 Tag – Anreise in die Slowakei

Früh um 6 Uhr war Abfahrt in Dresden. Im morgendlichem Nebel mit einem wundervoll dramatischen Sonnenaufgang ging es hinüber nach Böhmen. Kleine Nebelschleier hingen in den Wipfeln und das Wasser „dampfte“ ganz leicht. Durch den vorangegangen Regen glänzte alles und das Grün wirkte besonders frisch. Später klarte es mehr und mehr auf als wir das Böhmisches Mittelgebirge erreichten. Wie von der České dráhy angekündigt verspätete sich der Schnellzug von Děčín nach Praha um einige Minuten in Lovosice.

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