Kartographie & Fotografie

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Auswahl mittels Diskreter Isolation und des Place-Types von OpenStreetMap

QGIS-Plugin zur Auswahl von Punkten

Im Rahmen meiner Arbeit an Webkarten bin ich ein wenig in das Problem der Auswahl von Punkten hineingestolpert und war gezwungen mir die dafür existierenden Lösungen anzusehen. Das Problem: Es gibt viele Städte, Berge, Aussichtspunkte, usw. die man gerne auf einer Karte darstellen möchte. Aber wie wählt man die relevanten Punkte für den Kartennutzer aus? Der absolute Zahlenwert hilft selten weiter, in Sachsen ist eine Stadt mit mehr als 100.000 Einwohner bedeutend, ein Berg über 1.000 Meter, aber was ist das schon in der Relation gesehen? In den Alpen sind 1.000 Meter für einen Berg lächerlich wenig, wie in China eine Stadt mit weniger als einer Million Einwohnern. Man muss also einen Punkt im Kontext seiner „Nachbarn“ betrachten. Ist ein Punkt also gegenüber den Punkten in seiner Umgebung mehr oder weniger wichtig? Die Höhe oder Einwohnerzahl ist da zumindest schon mal ein Kriterium, welches man heranziehen kann um es in Relation zu anderen Punkten zu setzen.

Der Maßstab von Webkarten: Die Zoomstufen

Was in einer gedruckten Karte der Maßstab ist, das ist in einer zoombaren Webkarte die Zoomstufe. Ein Ausdruck für das Größenverhältnis der realen Welt in Relation zur Abbildung. Warum spricht man aber im Web nicht auch von einem Maßstab? Weil es falsch wäre! Die für die Karten im Internet verwendete Kartennetzentwurf ist ein Mercator-Entwurf. Wichtigste Eigenschaft dieses Entwurfs ist die korrekte Wiedergabe von Winkel, praktisch also auch der Formen von Gebäude usw. Die Strecken und Flächen werden dagegen nicht korrekt abgebildet, bis auf eine Ausnahme: entlang des Äquators. Nach Norden und Süden kommt es zu massiven Verzerrungen. Eigentlich sind Grönland und die Arabisch Halbinsel etwa gleich groß.

Reliefdarstellung für Freiburg und Umgebung

Vortrag auf der FOSSGIS: Reliefdarstellung mit Höhenlinien

Nach meinem ersten Besuch auf der FOSSGIS 2019 in Dresden, war ich nun 2020 in Freiburg im Breisgau wieder mit dabei. Was das Thema angeht, bin ich der Kartographischen Reliefdarstellung treu geblieben und habe mich den Höhenlinien gewidmet. Zur Generierung von kartographisch besseren Höhenlinien habe ich ein Skript entwickelt und diese auf GitHub veröffentlicht.

Schummerung auf Basis des DGM1. Quelle: GeoSN, dl-de/by-2-0

OpenData Sachsen: Konvertierung des DGM von XYZ nach TIF

Seit neuestem stellt nun endlich das Landesvermessungsamt Sachsen (kurz GeoSN) einige seiner Daten als OpenData zur Verfügung. Damit ergeben sich interessante neue Möglichkeiten die eigene Heimat mit anderen Augen zu sehen. Passender Weise hat kürzlich die Stadt Dresden ihr OpenData-Portal ebenfalls freigeschaltet. Ich möchte hier nun kurz noch einmal nennen, was das GeoSN bereitstellt und wie man das Geländemodell, welches leider in einer nicht sonderlich gängigen Dateiformat als XYZ-Datei abgegeben wird in ein gut nutzbares Geländemodell im GeoTIFF-Format konvertieren kann.

Georeferenzierte Bilder in Photoshop bearbeiten

Für meine nächsten Kalender habe ich mich wieder mit Satellitendaten beschäftigt. Wie man diese mit üblichen Grafikprogrammen verarbeiten kann, habe ich bereits in einem Beitrag beschrieben. Allerdings geht dabei die Georeferenzierung verloren. Photoshop überschreibt die dafür verwendeten Tags. Die Lösung dafür ist das sogenannte „World-File“. In einer kleinen Textdatei werden die Informationen über die Lage eines Rasterbildes in einem Koordinatensystem gespeichert. Allerdings nicht, welches Koordinatensystem verwendet wurde. Ich möchte kurz im folgenden Beitrag beschreiben wie man ein World-File mit QGIS erstellt und was dabei zu beachten ist. 

Europa bei Nacht

Unsere Erde immer wieder aus einer neuen Perspektive zu erkunden hat seinen ganz eigenen Reiz. Dank moderner Technologien können wir immer neue Facetten unseres blauen Planeten entdecken. Für meinen alljährlichen Kalender möchte ich diese mal keine selbst fotografierten Bilder verwenden, sondern selbst erzeugte Grafiken wie beispielsweise Reliefdarstellungen und Satellitenbilder. Auf der Suche nach einem passenden Motiv für das Titelblatt erinnerte ich mich, dass es Daten zur nächtlichen Lichtemission geben muss, googelte und wurde fündig. Das aus meiner Sicht doch sehr ansehnliche Ergebnis ist hier zu sehen, ebenso möchte ich kurz die Entstehung schildern, für falls jemand sich selbst daran ausprobieren möchte.

GoogleMaps in QGIS 3.0

Wie man in der neuen QGIS-Version OSM-Tiles einbindet, hatte ich ja bereits im letzten Beitrag erklärt. Wie das nun mit GoogleMaps und Bing ist, war mir da noch unklar. Zu meiner Überraschung funktioniert es auf dem gleichen einfachen Weg.

OSM-Tiles in QGIS 3.0 nutzen

Die neue Version 3.0 von QGIS ist ganz frisch erschienen. Aber durch die Anpassung der API sind leider einige Plugins nicht mehr nutzbar. Unter diesen ist das OpenLayers und QuickMapServices-Plugin welches die Nutzung der in der Regel auf OpenStreetMap basierenden Kartentiles in QGIS ermöglicht. Die gute Nachricht ist, dass es bereits eine sehr gut funktionierende Alternative gibt.

Ein bisschen Eis gefällig? – Tiles für das Webmapping selbst generieren

Hin und wie liest man ja vom schmelzenden Eis der Polkappen. Wie sieht denn nun aber wirklich da aus? Dank Diensten wie Google Maps und Bing Maps kann man sich das heute zumindest ein bisschen anschauen. Einen zeitlichen Vergleich bekommt man auf diese Weise zwar nicht, aber immerhin einen Eindruck wie es da vermutlich aussieht. Eigentlich erwartet man doch eine langweilige und eintönige Landschaft. Aber weit gefehlt! So zumindest sieht es auf einigen Satellitenbildern aus. Eigentlich wollte ich ja „nur“ ein großes Bild hier präsentieren. Doch dann wurde es doch glatt noch ein größerer Exkurs mit Geoverarbeitungswerkzeugen um eine angemessene Präsentation zu ermöglichen.

Gewässer und Beschriftungen für die Texturkarte

Die durchaus ansprechenden Ergebnisse des letzten Beitrages motivierten mich noch weiter zu basteln um ein noch besseres Resultat zu erzielen. Was fehlte noch? Die linearen Gewässer und die Beschriftung. Eigentlich nicht so schwer, doch wie meistens haben es die Details in sich.

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